Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMAs) sind Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern oder andere erwachsene Begleitpersonen nach Deutschland eingereist sind, um Asyl zu suchen. Von den aktuell über 15.000 UMAs leben allein in NRW über 3000 (Stand 2023)! Somit sind auch die Stadt und der Kreis Düren praktisch gefragt, diesen jungen Menschen neben Unterbringung und Betreuung auch tagesstrukturierende Maßnahmen anzubieten.
Um die Wartezeit bis zu einem regulären Schulplatz zu gestalten und damit Isolation und Einsamkeit so gut es geht zu verhindern, bietet das Projekt „TaSTE“ seit Januar 2024 ein tagesstrukturierendes Sprach- und teamorientiertes Erstangebot. Die Teilnehmenden werden mit der deutschen Sprache und dem Wertesystem vertraut gemacht und erleben Tagesstruktur, Integration und Zuversicht.
Konkret bieten wir ihnen an:
- Sprachunterricht an zwei Tagen pro Woche in kleinen Gruppen (2-8 Teilnehmer)
- Schnupperpraktikum an drei Vormittagen pro Woche in einem der Gewerke des Sozialwerks: Zierpflanzenbau, Garten- und Landschaftsbau, Schreinerei, Maler & Lackierer, Frisierwerk, Nähwerkstatt und Floristik
- Teilnahme an unterschiedlichen freizeit- und erlebnispädagogischen Gruppenangeboten
Ausgelegt ist das Projekt auf 25 Teilnehmende und wird einzelfallbezogen finanziert von den Jugendämtern der Stadt und des Kreises Düren. Interessierte Träger und Betreuer wenden sich für weitere Informationen gerne Sabrina Wapsas-Modlich (TaSTE-Projektkoordination), Tel. 0151 · 25 69 60 04 oder s.wapsas-modlich@sozialwerk-dueren.de.
In Nordrhein-Westfalen leben ca. 23.000 geflüchtete Menschen, die in den Kommunen nur geduldet oder gestattet sind. Dieser Zielgruppe bleiben Angebote in Bezug auf Arbeitsmarktintegration, Weiterbildung, Weiterqualifizierung sowie Beratungsstrukturen oftmals verwehrt. Aufgrund ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation sind diese Menschen im Bezug auf soziale Teilhabe benachteiligt.
Besonders ist, dass das Kommunale Integrationsmanagements auf dem rechtskreisübergreifenden Case Management beruht. Als ein Teil des Landesförderprogramms zielt das Case Management vor Ort auf die Integration von neuzugewanderten Menschen ab. Dabei werden diese bei Fragestellungen zu vielfältigen Themen wie Aufenthaltsstatus, Wohnsituation, Gesundheit, Ausbildung, Beschäftigung und Spracherwerb unterstützt.
Seit dem 1.7.2023 beraten die PädagogInnen des Sozialwerks in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen, einzelnen Ämtern, SozialarbeiterInnen und AkteurInnen im Bereich der Migration und im Bereich der Arbeitsmarktintegration TeilnehmerInnen mit dem Schwerpunkt der Duldung oder Gestattung. Ergänzt wird die Zielgruppe durch Menschen aus Südost-, Mittel- und Osteuropa, die mit einem unbefristeten Aufenthaltstitel oder einer befristeten Aufenthaltserlaubnis im Kreis Düren ansässig sind.
Ziel ist
- Die individuelle Beratung und Unterstützung in Hinblick auf Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit
- Stabilisierung der Lebensverhältnisse, Entwicklung von Perspektiven zur beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe
- Förderung des Verständnisses für bestehende Strukturen und Hilfesysteme durch Informations- und Wissensvermittlung
- Behörden-Anbindung an Regelsysteme
- Enge Begleitung im Case Management
- Verweis je nach Bedarf an Unterstützungsangebote anderer Beratungsstellen
Das Beratungsbüro des Case Management (KIM) befindet sich in der Wirtelstr. 43 in Düren.
Beratungsgespräche werden nach Termin angeboten. Eine Beratung vor Ort ist auf Deutsch, Englisch, Russisch und Arabisch möglich. Für weitere Sprachen kann auf den ehrenamtlichen Dolmetscherdienst des Kreises Düren zurückgegriffen werden.
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Das DIZ bietet ressourcenorientierte Begleitung für Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung an, die Bürgergeld beziehen und ihr Asylverfahren abgeschlossen haben. In vertrauensvoller Kooperation mit der job-com des Kreis Dürens unterstützen wir die Teilnehmenden dabei, ihre Lebenssituation zu stabilisieren und sich schrittweise in den Arbeitsmarkt einzugliedern.
Unsere ganzheitlichen Angebote umfassen individuelles Coaching, berufliche Orientierung, Heranführung an den Arbeitsmarkt und Arbeitsvermittlung. Dabei legen wir besonderen Wert auf die berufliche und persönliche Perspektiventwicklung der Teilnehmenden. Ziel ist es, die Teilnehmenden zu unterstützen, ihre Stärken zu erkennen und weiterzuentwickeln, um die Herausforderungen des Arbeitsmarktes zu meistern.
Zusätzlich haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, unser Selbstlernzentrum zu nutzen, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten weiter auszubauen.
Das DIZ ist ein Projekt des Sozialwerks Dürener Christen. Unser multiprofessionelles Team aus Sozialarbeiter*innen mit verschiedenen Sprachkenntnissen, Psycholog*innen und Jobcoaches steht den Geflüchteten und Migrant*innen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Die Zuweisung zur Teilnahme an unseren Programmen erfolgt durch die zuständigen Mitarbeitenden der job-com des Kreises Düren.
Wir sind für Sie da
Das DIZ – Team freut sich auf Sie
Das Dürener Integrationszentrum wird aus Mitteln der job-com des Kreises Düren finanziert.
Die Jugendberatungsstelle ist eine offene Beratungs- und Anlaufstelle für Jugendliche und junge Erwachsene im Südkreis Düren, die individuelle Beratung und Unterstützung an der Schwelle zur Selbstständigkeit anbietet. Die pädagogischen Fachkräfte sind Ansprechpartner für die Jugendlichen und ihre individuellen Problemlagen. Die Finanzierung und Koordination des Projekts erfolgt durch das Kreisjugendamt Düren.
Das Angebot richtet sich an junge Menschen im Südkreis im Alter von 14-26 Jahren.
- Schüler in Abschlussklassen allgemeinbildender Schulen
- entkoppelte Jugendliche (Wohnungslosigkeit, Suchtproblematik, Schulden, etc.)
- Arbeitslose Jugendliche
- Ausbildungsabbrecher
- Jugendliche an Berufskollegs ohne Ausbildungsstelle
- Jugendliche mit sozialintegrativen Problemlagen
- Jugendliche, die bisher nicht erreicht wurden und bestehende Beratungsangebote nicht wahrnehmen
- Jugendliche und junge Erwachsene die keine Anbindung an gesellschaftliche Systeme haben und bedroht sind von Arbeits- und Wohnungslosigkeit
Inhalte:
Die Jugendberatungsstelle – Südkreis hat ihr Büro zentral in Kreuzau, Hauptsr. 37. Sie dient im klassischen Sinne als Anlauf– und Clearingstelle für die Jugendlichen. Die Streetworkerinnen der Jugendberatungsstelle sind in den Gemeinden und Ortsteilen unterwegs.
Angebote:
- Lebensweltorientierte Beratung
- Unterstützung bei der Berufswahl und Berufsfindung
- Bewerbungstraining
- Aufsuchende Angebote
- Netzwerkarbeit und Kooperation mit flankierenden Angeboten
- Vermittlung und Begleitung zu Beratungsstellen und Behörden
- Information zu den verschiedenen Rechtskreisen und Hilfesystemen
Rahmenbedingungen:
Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26 Jahren können sich an die Jugendberatungsstelle wenden. Intensität und Dauer der Beratung/ Begleitung orientiert sich am individuellen Förderbedarf, wobei den Ratsuchenden vereinbarte Beratungstermine zur Verfügung stehen. Ferner können sich auch Eltern, Pädagogen, Mitarbeiter von Fachberatungsstellen, genauso wie Lehrer an die Jugendberatungsstelle wenden.
Kooperationspartner im Programm:
- Kreisjugendamt Düren (Koordination und Finanzierung)
- Jugendgerichtshilfe
- Jugendfreizeiteinrichtungen
- Beratungsstellen und Schulen
- Gemeinden
Drei Kolleginnen, die Zeit für junge Menschen haben und wissen wo`s drauf ankommt.
Sigrid Wilwers (li), Jana Henning und Manuela Junker (ohne Bild) sind in der Beratungsstelle für Clearing, Casemanagement und Streetwork zuständig.
Das Projekt Jugendberatungsstelle Südkreis wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
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Zielgruppe:
Jugendliche und junge Erwachsene im Nordkreis im Alter von 14-26 Jahren.
- Schüler in Abschlussklassen allgemeinbildender Schulen
- Schulmüde Jugendliche
- Arbeitslose Jugendliche
- Ausbildungsabbrecher
- Jugendliche an Berufskollegs ohne Ausbildungsstelle
- Jugendliche mit sozialintegrativen Problemlagen
- Jugendliche, die bisher nicht erreicht wurden und bestehende Beratungsangebote nicht wahrnehmen
- Jugendliche und junge Erwachsene die keine Anbindung an gesellschaftliche Systeme haben und bedroht sind von Arbeits- und Wohnungslosigkeit
Inhalte:
Die Jugendberatung Jülich ist ein rechtskreis- und hilfesystemübergreifendes Beratungsangebot im Nordkreis Düren. Sie dient im klassischen Sinne als Anlauf– und Clearingstelle für die Jugendlichen und hat darüber hinaus einen aufsuchenden Anteil.
- Lebensweltorientierte Beratung
- Vermittlung und Begleitung zu Beratungsstellen
- Unterstützung bei der Berufswahl und Berufsfindung
- Information zu den verschiedenen Rechtskreisen und Hilfesystemen
- Bewerbungstraining
- Aufsuchende Angebote
- Gruppenarbeit
- Netzwerkarbeit und Kooperation mit flankierenden Angeboten
Rahmenbedingungen:
Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26 Jahre können sich an die Jugendberatung Jülich wenden. Intensität und Dauer der Beratung/ Begleitung orientiert sich am individuellen Förderbedarf, wobei den Ratsuchenden offene Sprechzeiten und vereinbarte Beratungs-termine zur Verfügung stehen. Ferner können sich auch Eltern, Pädagogen, Mitarbeiter von Fachberatungsstellen, genauso wie Lehrer an die Jugenberatung Jülich wenden.
Kooperationspartner im Programm:
- Jugendamt des Kreises Düren (Koordination und Finanzierung)
- Agentur für Arbeit und job-com
- Jugendfreizeiteinrichtungen
- Beratungsstellen und Schulen

von links: Jan Buchenau, Hannah Kirch, Stefan Theißen, Katharina van Dijk
Das Projekt Jugendberatungsstelle Jülich wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
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Zielgruppe
- Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen des Kreises Düren die…
- noch ohne klare berufliche Perspektive sind
- Unterstützung beim Bewerbungsverfahren oder Praktikum benötigen,
- aufgrund ihrer persönlichen Situation den Einstieg in das Berufsleben noch nicht bewältigen
Inhalte
- Informationen zu Berufs– und Ausbildungsmöglichkeiten
- Hilfe im Bewerbungsverfahren und Bewerbungstraining
- Vorbereitung und Begleitung von Praktika
- Begleitung zu Kooperationspartnern wie Berufsberatung, job-com und anderen Institutionen
- Beratungsgespräche mit Schülerinnen und Schülern und deren Familien zur Klärung persönlicher Fragen
- Schulbezogene Jugendsozialarbeit ist eine Maßnahme im Auftrag des Kreisjugendamtes Düren und wird an den Förderschulen des Kreises Düren durchgeführt.
Kooperationspartner
- Betriebe
- Berufsberatung / Agentur für Arbeit
- Kammern
- Jugendamt
- job-com
- Beratungseinrichtungen
- Schulen
- Bildungseinrichtungen
gefördert durch:









